Kontakt & Feedback:
midlife-club@gmx.de

Impressum:
Midlife-Club.e.V.
Mittl. Dallenbergweg 19

97072 Würzburg
1.Vorsitzender
Werner Schmitt

und so geht's


Rippen

Beim Rippen von Audio-Dateien ins mp3-Format wird die Datenmenge auf etwa 10% der ursprünglichen Größe geschrumpft. Der weltweite Siegeszug von mp3 basiert auf der Tatsache, dass ein Qualitätsverlust trotz dieses beachtlichen Größenunterschieds kaum hörbar ist. Das Rippen von CDs oder einzelnen Titeln kann direkt mit der Musikverwaltung oder mit Einzeltools wie CDEx oder Audio Grabber - beide Freeware - erledigt werden. In jedem Fall muss man sich für eine  “Auflösung” entscheiden, um die gewünschte Qualität zu erzielen. Dabei gilt:
- 64 kbit/s reichen bei Sprachaufnahmen und Hörbüchern für annehmbare Qualität,
- 96 kbit/s gelten bei Musik als “Radioqualität”
- 128 kbit/s sind Standard und werden oft mit “annähernde CD Qualität” umschrieben
- höhere Auflösungen 160 - 320 kbit/s verbrauchen entsprechend mehr Speicherplatz und sind nur bei extrem dynamischer Musik (Klassik, audiophile Jazzaufnahmen) und anschließender Wiedergabe auf Hi-End-Geräten sinnvoll.

Digitalisieren
Um alte LPs oder Singles zu digitalisieren, benötigt man einen Plattenspieler mit Entzerrer-Vorverstärker oder eine entsprechende Software. Nachdem Plattenspieler aus den meisten Haushalten verschwunden sind, gibt es nun speziell für diesen Zweck ausgerichtete Geräte mit USB Anschluss.
Die Vinylschätze müssen dann in Echtzeit abgespielt und mit einem Aufnahmetool, wie z.B. der Freeware “No. 23 Recorder” aufgenommen werden. Das kostet richtig Zeit! Je nach Qualität der Schallplatte sind weitere Nachbearbeitungen wie Schneiden, Rausch- und Knacks-Filter, Equalizer... erforderlich. Das erledigen Audio-Tools wie der “Nero Wave Editor”, “Audacity”, oder  “Acoustica”. Ähnliches gilt natürlich auch beim Digitalisieren von Tonbändern und MusiCassetten.

Downloaden
Das Internet hat sich zur Hauptquelle für den musikalischen Nachschub entwickelt. Legal, halblegal, illegal, kostenlos, gegen Einzelbezahlung oder Download mit Flatrate. Alle Varianten und Kombinationen sind drin.
Das (automatisierte) Mitschneiden von Internet Radio-Sendern und das Herunterladen freier Musik sind absolut koscher! Tauschbörsen sind nur solange legal, wie die Teilnehmer Dateien tauschen, die nicht unters Urheberrecht fallen. Das ist dort aber nur selten der Fall. Musik-, Film- und Software-Industrie haben inzwischen ein scharfes Auge auf Tauschbörsen und ihre Nutzer.
Bleiben noch die kommerziellen mp3-Anbieter, die sich nicht nur durch den Preis, sondern auch im Nutzwert der Dateien unterscheiden. Näheres bei Tipps & Tricks

Konvertieren
Dateien aus dem Internet haben oft nicht die gewünschte Auflösung oder sind in anderen Dateiformaten (z.B. wma, ogg, aac, ape, flac...) abgespeichert. Damit die Sammlung einheitlich und abspielbar bleibt, sollte man diese Dateien in ein Standardformat (gewöhnlich mp3, 128 kbit/s) bringen. Die Konvertierung erledigt entweder die Musikverwaltung oder kleine Konvertierungstools.

Taggen
Will man die eingangs beschriebenen Vorteile einer digitalen Sammlung nutzen, müssen neben der Musik auch die nötigen Zusatzinformationen hinterlegt sein. Diese datei-internen Meta-Daten nennt man “Tags”. Sie werden entweder automatisch beim CD-Rippen über Online-Datenbanken eingelesen oder man muss sie selbst ergänzen.
Der Pflegeaufwand zahlt sich aus, denn Songs, bei denen Tags fehlen sind wie CDs ohne Hülle; sie können nicht nach Kriterien sortiert oder gefunden werden.
Tags wie Titel und Interpret sind natürlich das Mindeste. Will man sich später aber beispielsweise alle New Wave Titel der 80er Jahre in der Sammlung anzeigen lassen, müssen auch die Tags für Jahreszahl und den Musikstil (Genre) gepflegt sein.
Und wer’s richtig luxuriös mag, vergibt auch eigene Bewertungen (1-5 Sterne) für die Songs, schreibt Kommentare, hinterlegt Liedtexte, Zusatz-Informationen über Künstler oder Produktion, Albumcover und sonstige Bilder und, und und. Das alles kann in einer mp3 Datei mitgespeichert und dann wieder angezeigt werden!!!

Synchronisieren
Das bisher Beschriebene passiert mit den Dateien auf dem PC. Möchte man die Sammlung (oder meist nur einen Teil davon) unterwegs auf einem mobilen Gerät (mp3-Player, Smartphone oder Tablet) haben, muss man das Gerät über ein USB-Kabel andocken und mit Hilfe des Musikverwaltungsprogramms synchronisieren. Beim ersten Mal bedeutet das nichts anderes, als dass die Musiksammlung (oder die markierten Teile davon) auf das Mobilgerät kopiert wird. Spätere Synchronisierungen gleichen Ergänzungen und Änderungen, die man in der Sammlung vorgenommen hat, mit dem Bestand auf dem Player ab. Es gibt Einstellungen, mit denen man Songs von der Synchronisierung ausschließen kann. Dadurch ist es möglich, auf dem PC eine große Sammlung zu haben und auf dem Player nur einen Teil davon.