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Impressum:
Midlife-Club.e.V.
Mittl. Dallenbergweg 19

97072 Würzburg
1.Vorsitzender
Werner Schmitt

Tipps & Tricks


weiterführende Infos

wer nach diesem ersten Überblick den Einstieg wagen möchte, findet ausführliche Hilfestellung zu allen Themen rund ums mp3-Thema auf www.mpex.net/info/faq.html   Schritt für Schritt und reich bebildert!

mp3s aus dem Internet
Wenn die eigenen und ausgeliehenen CDs endlich alle gerippt sind, erwacht der Sammlergeist und geht es dran, die Lücken in der Sammlung zu schließen oder Neues zu entdecken. Erst mal der ganz offizielle Weg:
 
Bei Amazon, im iTunes Store, auf mp3 Load und unzähligen anderen kommerziellen Anbietern kann man anstelle von CDs Musik auch als mp3s kaufen und herunter laden.


Vorteile: Es gibt riesige Bibliotheken, aus denen man rund um die Uhr wählen kann. Man kann gezielt einzelne Songs oder ganze Alben kaufen und hat sie sofort parat. Die meisten Songs sind mit 30 sec Hörproben versehen. So kann man sicher gehen, dass man auch den richtige Song meint.
1 Song kostet im Schnitt etwa 1.- €.*


Nachteil: Bei einigen großen Anbietern sind die Songs mit dem DRM (digital right management) versehen, also kopiergeschützt. Man kann sie nicht einfach auf CD brennen oder auf mehrere mp3 Player kopieren.
* Dumping-Angebote z.B. auf russischen Seiten für 10 Cent pro Song oder noch drunter bewegen sich in der Grauzone zur Illegalität.

Gibt man bei Google “free mp3 download” als Such-String ein, bekommt ein Sammelsurium an halblegalen, zwielichtigen, virenverseuchten und irreführenden Seiten (die dann doch was kosten) - also Vorsicht!!!


Dennoch gibt’s Möglichkeiten legal und kostenlos an Musik heranzukommen.
Es gibt mehr als 10.000 Internet-Radios der unterschiedlichsten Musik- und Themenrichtungen, deren Programm jeder ungestraft mitschneiden darf. Tools wie “ClipInc”, “Stationripper”, “Phono Star” oder “Audio Jack” und viele andere erledigen das. Beispiel: Nimmt man einen Sender, der die deutschen Charts rauf und runternudelt, zwei Stunden lang auf, hat man danach ca. 40 aktuelle Hits auf dem Rechner  - absolut legal und kostenlos.

Sehr empfehlenswert ist “last.fm.de” - eine Art Internet-Wunschradio. Man gibt Künstler, oder Liedtitel ein, und last.fm.de bringt schlechtestenfalls ähnliche Songs, manchmal die berüchtigten 30-sekunden Hörschnipsel, oft aber auch den gewünschten Song, Künstler..., diese 128kb Streams kann man dann ebenfalls legal mitschneiden. Außerdem gibt’s jede Menge Zusatzinfos über die jeweiligen Künstler, wie Biographie, Tourdaten, Fotos, Videos, Discographie... So kann man das Wissen über seine Lieblingsbands leicht vervollständigen.

Für Sammler und Musikfreaks gibt es noch das ziemlich unbeackerte Feld der “freien Musik”. Dabei handelt es sich um Musiker und Bands, die sich nicht der GEMA anschließen und wollen, dass ihre Musik verbreitet wird. Ja so was gibt's noch und nicht mal übel. Da sich die Masse der Musikhörer eh auf kommerzielle Hits und Alben stürzt, bleibt das wohl eine Nische. Bei Jamendo (www.jamendo.com ) beispielsweise gibt's Tausende von Titeln und Alben feinsäuberlich nach Stilrichtungen sortiert mit Cover und allem Drum & Dran zum freien Download. Lohnt sich!  Ich spiel auch regelmäßig paar Sachen aus dieser Ecke im Midlife-Club! Auf www.schottenparadies.de/kostenlos/musik werden Zusammenhänge und Hintergründe erklärt und es gibt gute Links zu anderen Seiten.

Bei Tauschbörsen betritt man sich z.Z. recht dünnes Eis, da die Weitergabe urheberrechtlich geschützter Medien illegal ist und der Traffic der Börsen ständig gescannt wird.

Umstritten sind auch die Flatrate-Portale der so genannten Usenet-Provider. Man zahlt monatlich ca. 8.- € und kann dafür je nach Anbieter 20-30 GB herunter laden. Im Gegensatz zu Tauschbörsen muss man hier selbst nichts anbieten. Eine Verbreitung am Urheberrecht vorbei ist es dennoch.

Playlisten
größere Sammlungen werden schnell unübersichtlich, da es zäh ist, sich durch Hunderte oder gar Tausende von Interpreten, Alben oder Titel zu scrollen oder ständig Suchbegriffe einzugeben. Mit Playlisten legt man sich individuelle Auswahlen an.
Playlisten werden entweder manuell erstellt, wie: Liebling-Songs oder Zusammenstellungen für bestimmte Anlässe und Stimmungen.
Es gibt allerdings auch ”intelligente” Playlisten. Das sind einfache oder kombinierte Datenbank-Abfragen, sie werden automatisch generiert und aktualisieren sich selbst, wenn z.B. Lieder hinzugefügt werden, die den eingegebenen Kriterien entsprechen.

Songtexte (Lyrics)
mp3 Dateien können (neben anderen Informationen) auch den kompletten Songtext speichern und anzeigen. Ein Tool, dass den Input der Lyrics automatisiert ist das Open-Source Tool “AutoLyrix”. Sobald ein Lied im Player gespielt, wird sucht das Tool im Netz den passenden Text und kopiert ihn an die vorgesehene Stelle in der mp3. (download: www.autolyrix.com/)

mp3 CDs
wer mp3-fähige CD-Player hat (bei DVD-Playern und neueren CD-Playern obligatorisch), kann sich CDs mit bis zu 180 mp3-Songs zusammenstellen. Das macht z.B. auch bei der Anlage im Auto Sinn. Schick wird’s, wenn man die Titel auf der mp3-CD in Alben-, Stil-, oder Interpreten-Ordnern ablegt und der Player diese auch auswählen kann.

mp3 Player
wer sich einen mp3-Player anschaffen will, steht grundsätzlich vor der Wahl zwischen kleinen, leichten Geräten mit Flash-Speicher (z.Zt. bis 32 GB). Die sind unempfindlich, eignen sich beispielsweise zum Joggen und sind wesentlich weiter verbreitet als Festplatten-Player. Letztere sind größer, schwerer aber auch komfortabler und können auch stattliche Sammlungen speichern (z.Zt. gibt’s Modelle bis zu 160 GB).
Apple ist mit seinen iPod Modellen in beiden Segmenten Marktführer. Das liegt größtenteils an der geschickten Vermarktung, dem gelungenen Design und dem Irrglauben, man könne andere Player nicht mit iTunes verwalten. Firmen wie Creative, Archos oder Sansa liefern oft vergleichbare Qualität zu geringerem Preis. Hier empfiehlt es sich, vor dem Kauf Vergleichstests und vor allem Kundenbewertungen zu lesen.