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Midlife-Club.e.V.
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97072 Würzburg
1.Vorsitzender
Werner Schmitt

man braucht

Wege zur mp3-Sammlung

Eine digitales Musikarchiv besteht aus mp3-Dateien, die auf einem Datenträger gespeichert und von einem Medien- oder Musikprogramm übersichtlich verwaltet werden. Wer sich ein digitale Musiksammlung aufbauen möchte braucht also:

1. einen PC, Mac oder Laptop
...und zwar mit reichlich Speicherplatz auf der Festplatte. Besser noch eine externe Festplatte, dann ist man auch mobil.
So und jetzt ans Kalkulieren, (mit Durchschnittswerten und der Standardqualität von 128 kbit/s):
Ein Song hat im Schnitt dreieinhalb Minuten und benötigt ca. 4 Megabyte (MB). 
Jedes GigaByte (GB) der Festplatte beherbergt also ca. 250 Songs. 
Ein Album hat ca. 15 Songs, braucht also 60 MB - d.h. ca. 16 Alben pro GB. 
Für knapp 50,- € gibt’s Festplatten mit 1000 GB = 1 TB - also kein echtes Problem.

2. Musik, Musik, Musik
woher nehmen und nicht stehlen?
Erst geht’s natürlich an die eigenen CDs. Die kann man “rippen”. Auf deutsch: man muss Audiodateien ins komprimierte mp3- oder ein vergleichbares Dateiformat (aac, wma, ogg...) umwandeln. Bei Musik aus dem Internet entfällt dieser Schritt meist, da Musik dort meist schon in einem der genannten Formate vorliegt.

Aufwändiger wird’s, wenn man alte LPs, Tonbänder oder MusiCassetten digitalisieren will. Prinzipiell geht das schon, aber....   man braucht viel, viel Zeit, und es lohnt sich nur bei wirklich seltenen Schätzen.

3. eine Handvoll Software
Eine Medien- und damit auch Musikverwaltung organisiert die ganze Sammlung. Das Tool legt eine sortier-, filter- und durchsuchbare Datenbank aller oder ausgewählter Mediendateien an. Durch verschiedene Ansichtsmöglichkeiten behält man die Übersicht und kann auch einfache Bearbeitungen an den Dateien vornehmen. Ein Player zum Abspielen am PC und paar Hilfsfunktionen sind integriert. Empfehlen kann ich die Programme MediaMonkey,  iTunes oder den Windows Mediaplayer; es gibt aber auch noch viele andere.

Obwohl die genannten Programme sich als Allrounder verstehen, lassen sich manche Aufgaben mit zusätzlichen Apps bequemer oder besser durchführen, z.B. das Rippen der CDs,  Konvertieren in andere Dateiformate oder Auflösungen, Aufnehmen und Digitalisieren analoger Musik, Runterladen von Internetmusik und  “Taggen”* (*Tags sind Meta-Daten wie Interpret, Titel, Album, Genre ..., nach denen die Musikdatenbank die Sammlung verwaltet

4. ein bisschen Übung und gaaanz viel Zeit 
Aufbau und Pflege einer mittleren Sammlung kann sich leicht zum Hobby entwickeln. Leider geht’s am Anfang erstmal schleppend voran und es kann dauern, bis sich die ersten Erfolgsergebnisse einstellen Man macht Fehler, Daten gehen auch mal verloren, aber mit der Zeit entwickeln sich KnowHow und Routine.

5.  gute Freunde,
in deren Sammlung man auch mal stöbern darf und mit denen man privat mal was tauschen kann

... optional: einen mp3 Player, Smartphone oder Tablet für den mobilen Einsatz